Photovoltaik und Co.
Aktuellen Schätzungen zufolge werden die weltweiten Erdölvorkommen in rund 40 Jahren erschöpft sein, die Vorräte an anderen fossilen Rohstoffen wie z.B. Erdgas werden bei derzeitigem
Energieverbrauch nur wenig länger zur Verfügung stehen. Auch Atomstrom ist – wie Fukushima deutlich gezeigt hat – keine wirkliche, dauerhafte Alternative, um unseren
Energiebedarf langfristig, nachhaltig, umweltverträglich zu begegnen.
Die Lösung:
Nutzung Erneuerbarer Energien wie Wind- und Wasserkraft,
Sonnenenergie, nachwachsende Rohstoffe
bei gleichzeitiger konsequenter Energieeinsparung.
- Die GEWOG setzt hier vor allem auf
- Stromerzeugung durch Sonnenergie (Photovoltaik und Solaranlagen)
-
Moderne Heizsysteme mit hohem Wirkungsgrad bei geringstem Verbrauch, z. B. Gasbrennwertheizungen und Wärmegewinnung aus regenerativen
Rohstoffen (Pelletheizungen)
-
Dämmung der Gebäude zur Verringerung Ihres Energieverbrauchs
- Verringerung des Trinkwasserverbrauchs (Regenwasserzisterne)
Photovoltaik + Solaranlagen
Die Sonne steht als Energiequelle unbegrenzt, umweltfreundlich und kostenlos zur Verfügung. Aus dem Sonnenlicht können Strom und Wärme gewonnen werden. Photovoltaik- und Solaranlagen
wandeln dabei die Lichtenergie der Sonne in elektrische Energie oder Warmwasser um.
Während bei Solaranlagen das durch die Sonneneinstrahlung erwärmte Wasser direkt im Haushalt verwendet wird, wird bei Photovoltaikanlagen die erzeugte elektrische Energie in das lokale
Stromnetz eingespeist und erhöht somit die der Allgemeinheit zur Verfügung stehende Energiemenge.
Zwar ist der Anteil der Sonnenenergie an der deutschen Energieversorgung noch gering, er steigt aber kontinuierlich – und die GEWOG trägt dazu bei.
Photovoltaik
Insgesamt 17 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 391 kwp wurden von der GEWOG seit dem Jahr 2005 errichtet und speisen das Stromnetz kontinuierlich mit umweltfreundlicher
Energie.
Die bis zum Jahr 2010 in Betrieb genommenen 12 Anlagen haben bereits eine CO²-Einsparung von ca. 435 t bewirkt.
Unsere Photovoltaikanlagen:
2005: Berneckerstr. 23-27
2006: Kellerhof 10 und Funkstr. 15-17
2007: Funkstr. 19-21 und Kollwitzstr. 10
2008: Menzelplatz 2-6 und Menzelplatz 3-7
2009: Spitzwegstr. 10-12, Wotanstr. 7-11 und Spitzwegstr. 2
2010: Scheffelstr. 10-12 und Tirolerstr. 2-6
2011: Tannhäuserstr. 41/43, Brahmstr. 53-55, Kellerhof 5-7, Weißenburgerstr. 24-26 und Am Mistelbach 11-27
Solaranlagen
Werden in insgesamt 4 Gebäuden zur Warmwasseraufbereitung eingesetzt.
Moderne Heizsysteme
Die 2. Miete, das heißt die Betriebs- und Heizkosten Ihrer Wohnung, gewinnen für Sie als Mieter aufgrund der stetig steigenden Energiekosten zunehmend an Bedeutung. Moderne Heizsysteme
sorgen spürbar für Entlastung:
Pelletanlagen
Verringern Ihre Heizkosten vor allem aufgrund des vergleichsweise niedrigen Brennstoffpreises.
Pellets, kleine Presslinge aus Holzspänen und Sägemehl, sind nachwachsende Rohstoffe und garantieren somit Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas oder Kohle. Pelletheizungen
schonen die vorhandenen Ressourcen und die Umwelt. Das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid (CO²) entspricht genau der Menge, die beim Wachstum der Bäume gebunden wurde, Pellets
sind somit ein CO²-neutraler Rohstoff.
Die GEWOG hat bereits 15 Pelletheizungen im Betrieb, die 169 Wohnungen (Stand: April 2011) mit umweltschonender, kostengünstiger Wärme versorgen.
Gasbrennwertheizungen
Mitunter muss, z.B. aufgrund fehlender Lagermöglichkeiten für Pellets, bei der Erneuerung der Heizungsanlage auf fossile Brennstoffe zurückgegriffen werden.
In diesen Fällen gilt es, die eingesetzten Brennstoffe so effizient wie möglich zu nutzen.
Eine Gasbrennwertheizung bietet hier mit einem Nutzungsgrad von bis zu 110 % eine befriedigende und wirtschaftliche Lösung. Was bei alten Systemen ungenutzt durch den Schornstein
entweicht, wird hier in Wärme verwandelt. Damit ist die Technik der Gasbrennwertheizung sehr effizient.
Intelligente Regelungstechnik bewirkt, dass der Kessel der Brennwertheizung automatisch nur mit dem Maß an Energie versorgt wird, die er für den Betrieb der Anlage benötigt. Die
Raumtemperatur wird permanent gemessen und mit der am Thermostat eingestellten Temperatur abgeglichen. Sinkt die Temperatur, wird die Energiezufuhr sofort erhöht; ist die Temperatur zu
hoch, wird sie gesenkt.
Und damit sinken auch Ihr Verbrauch und Ihre Heizkosten.
Regenwasserzisternen
Die GEWOG hat bisher bei einem Objekt, in der Wotanstr. 14/Gravenreuther Str. 39/41 den Einsatz einer Regenwasserzisterne zur Verringerung des Trinkwasserverbrauchs verwirklicht.
Regenwasser wird dabei in Erdtanks gesammelt, gefiltert, gereinigt und anschließend als Brauchwasser für Toilettenspülungen, Waschmaschinen sowie die Gartenanlagen wieder zur Verfügung
gestellt.
Der Einbau der Regenwasserzisterne in diesem Objekt ist ein Pilotprojekt. Zweckmäßigkeit, Nachhaltigkeit sowie Wirtschaftlichkeit dieser Anlage werden derzeit ausgewertet – bei
positiver Bilanz kann diese Technik auch in weiteren Bauvorhaben verwirklicht werden.
Dämmung
Jeder kennt es: Wenn es kalt ist, muss man sich warm anziehen.
Im Prinzip genauso funktioniert ein Wärmedämmverbundsystem:
Auf den Außenwänden der Gebäude wird geeignetes Dämmmaterial, in der Regel Platten aus einer Art Styropor oder Mineralwolle, verklebt und/oder mit Dübeln angebracht. Das jetzt durch die
sogenannte Thermohaut ein bisschen „fülligere“ Haus wird wie gewohnt verputzt, und fertig ist die sogenannte „Wärmedämmverbundfassade“.
Eigentlich ganz einfach, und leistet doch so viel:
Die Dämmplatten liegen wie eine Schutzhülle um das Gebäude und schaffen so rund ums Jahr ein angenehmes Raumklima:
Im Winter wird die Kälte von außen abgehalten und die Wärme bleibt im Haus.
Im Sommer funktioniert das Ganze genau anders herum: die Dämmung schützt das Gebäude vor dem Aufheizen durch die Sonneneinstrahlung und hält das Innere angenehm kühl.
Bei einer kompletten energetischen Sanierung (bei Umbau oder Modernisierung) eines Gebäudes werden zudem Keller- und Geschoßdecken sowie Dachböden gedämmt, um so das Gebäude rundum gegen
Wärmeverlust zu schützen.
Und auch wenn wir Ihre Grundmiete durch diese energetischen, wertverbessernden Maßnahmen etwas anheben müssen – Ihre Heizkosten werden sich im Gegenzug spürbar verringern, so dass
Sie auf jeden Fall gewinnen:
- Schöneres Wohnen zu allen (Jahres-)Zeiten
- Finanziellen Spielraum durch Verringerung der Heizkosten.
Rund die Hälfte unserer Objekte sind bereits mit einer Wärmedämmung versehen, und jedes Jahr werden es mehr – damit auch Ihre 2. Miete bezahlbar bleibt.
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